Österreichs schnellster Museumsdirektor: Christoph Pfeifhofer ist SuperSport-Meister im Alpenpokal

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Seit vielen Jahren sind Christoph Pfeifhofer und sein rot-schwarzer Porsche 964 RSR nun bereits schnelle Stammgäste auf den schönsten Rennstrecken Europas: Ob Alpenpokal, Histo-Cup oder die ein- oder andere hochkarätige Klassik-Veranstaltung – wann immer es darum ging, historische Fahrzeuge...

Seit vielen Jahren sind Christoph Pfeifhofer und sein rot-schwarzer Porsche 964 RSR nun bereits schnelle Stammgäste auf den schönsten Rennstrecken Europas: Ob Alpenpokal, Histo-Cup oder die ein- oder andere hochkarätige Klassik-Veranstaltung – wann immer es darum ging, historische Fahrzeuge fachgerecht schnell zu bewegen, war der 40-jährige Kärntner mit dabei. Zahlreiche Pokale und Urkunden im Porsche Museum Gmünd, das Pfeifhofer seit 2001 hauptberuflich führt, zeugen von jeder Menge Talent und Spaß am Motorsport. In der ersten kompletten Rennsaison seiner Karriere hat Christoph Pfeifhofer nun zugeschlagen: In der Supersport-Meisterschaft im Porsche Alpenpokal war er in der Saison 2014 eine Klasse für sich.
 
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Lange Zeit hatte sich Christoph Pfeifhofer erfolgreich dagegen gewehrt, sich fix für eine Meisterschaft einzuschreiben. Zu viel Spaß hatte er daran, bei den schönsten Classic- und Youngtimer-Events in und um Österreich mit dabei zu sein – ganz ohne Punktezählerei, dafür mit umso mehr Spaß an der Sache. Doch 2014 kam alles anders: „Ich habe heuer die Gelegenheit genutzt und mir selbst ein kleines, aber schlagkräftiges Team zusammengestellt – dadurch konnte ich mich ausschließlich aufs Fahren konzentrieren“, so Pfeifhofer, der seit 1995 erfolgreich an Rennen teilnimmt. „Wenn sich drei Leute an der Box ums Auto kümmern, dann ist das ein ganz anderes Fahren, als wenn man als One-Man-Show alles selbst macht.“
 
Das Resultat dieses professionellen Umfeldes ließ nicht lange auf sich warten: Schon beim Startschuss zur 24. Saison des Porsche Alpenpokals Anfang Mai am Red Bull Ring waren der 40-jährige Kärntner und sein rot-schwarzer Porsche 964 RSR, Baujahr 1993, nicht zu schlagen. Und es sollte so bleiben: Bei insgesamt acht Starts während der Saison 2014 siegte Pfeifhofer in seiner Supersport-Meisterschaft acht Mal – und das gegen PS-starke Konkurrenten wie 944 Turbo, 996 Cup oder 991 GT3.
 
„Es hat schon sehr viel Spaß gemacht, gegen die leistungsstarken und oftmals viel moderneren Autos zu gewinnen“, freut sich Christoph Pfeifhofer über den prestigereichen Titel des Alpenpokal-Gesamtsiegers. „Doch für 2015 stehen neue Ziel auf dem Programm – etwas ein Start beim Oldtimer-Grand Prix am Nürburgring oder bei den Klassischen 24 Stunden von Le Mans.“
 
Selbst wenn der 2014-Titel tatsächlich der einzige Gesamtsieg von Christoph Pfeifhofer bleiben sollte, steht eines fest: Auch in Zukunft wird der Direktor des Porsche Museums Gmünd immer wieder seinen RSR auf den Hänger aufladen und damit erfolgreich die Konkurrenz „ärgern“. Und wer zwischenzeitlich Sehnsucht nach dem wunderschönen 964er im klassischen Shell-Design bekommt, der kann diesen ja Zuhause in Gmünd besuchen.